Die Tauchbasis

Seit nun mehr 10 Jahren stehen wir Euch im Hinterhof des Hauses Jungfernstieg 69 , mit PADI Tauchkursen, aber auch als Basis für jedermann zur Seite. Der direkte Weg zum Wasser führt über einen Zebrastreifen und nach ca. 50m seid Ihr im Wasser.

Unser Motto lautet seit jeher: „Jeder hat mal angefangen und keiner ist etwas Besonderes, nur weil er ein paar Tauchgänge mehr hat, als der Andere!“


Über die Tauchkurse könnt Ihr Euch auf der Seite „Kurse“ näher informieren; für alle anderen steht die Basis als Startpunkt offen. Für eine Basisgebühr von 5 EUR, könnt Ihr Euch bei uns umziehen, Eure Ausrüstung spülen und gern mit uns Kaffee oder Tee trinken (wenn wir nicht grade unter Wasser sind ;-)). Wenn es die Zeit zulässt geben wir Euch auch gerne ein Briefing zu Eurem anstehenden Tauchgang. Natürlich könnt Ihr auch Eure Flaschen für den zweiten Tauchgang füllen lassen, ebenso helfen wir gern aus, falls ihr etwas vergessen habt oder etwas kaputt ist – Verleih und Füllungen berechnen wir allerdings extra.


Da so ein schöner Hinterhof seine räumliche Begrenzung hat, wäre es schön, wenn ihr Euch per Mail oder Anruf anmeldet; für Tauchvereine und auch andere Tauchschulen besteht natürlich auch die Möglichkeit die Lokation für Events zu buchen – sprecht uns an!



Unser Tauch(Traum) platz:

Von der Basis aus, geht es über den Zebrastreifen direkt zum Stand und geradeaus, direkt ins Wasser. Dort erwartet Euch zunächst sandiger Untergrund, bis Ihr in etwa Hüft-/Brusttiefe, an einen kleinen Sand"hang" kommt. Hier ziehen wir uns immer erst Maske, Handschuhe und Flossen an. Genau dort tauchen wir auch ab und befinden uns sofort auf etwa 3 m Tiefe, in einer wunderschönen Seegraswiese, die sich nach rechts (Süden) auf mehrere Kilometer erstreckt. Wer mag, kann hier Stunden verbringen und immer wieder Neues entdecken.

Der eigentliche Tauchplatz ist etwa so groß, wie drei Fußballfelder, begrenzt durch die rechts (nördlich) befindliche Außenmole, die mit einer Peilung von 26° ihren langen "Arm" in die Ostsee streckt.

Alles, was sich vom Einstieg aus Richtung Osten, nördlich dieser gedachten Linie erstreckt, dürfen wir unseren Tauchplatz nennen!

Vom Einstieg aus empfiehlt es sich für Ortsunkundige, die keinen Guide wollen, direkt am Sandhang zu bleiben (linke Schulter zum Hang), um entlang dieser Linie bis zur Mole zu gelangen. Die Tiefe nimmt stetig zu, so dass Ihr in etwa 5,5 m die ersten Steine im Hang und direkt vor der Mole findet.

Besonders der eine große Findling, der etwa 5m von der Mole entfernt, quasi in der Ecke Mole, Steinbuhne liegt, lohnt sich immer schon, da hier eine größere Anzahl Klippenbarsche ihr Zuhause haben. 

Die Steinbuhne, die auch an Land zu sehen ist, lohnt auf dem Rückweg; hier kann man im flachen Wasser auf die Suche nach Steingarnelen und manchmal auch Aalen gehen (im Sommer).

Die eindeutige  "Königin" des Spots ist die Mole. Sie schützt den dahinterliegenden Sportboothafen vor Wellengang und bietet den Anglern einen tollen Platz zum Angeln!!!

Achtung: Stehen Angler auf der Mole ist Vorsicht geboten!!!

Die Mole besteht im Unterwasserbereich aus Stahlspundwänden, in die man vor etwa 10 Jahren fenstergroße Öffnungen gebrannt hat, damit diese einen besseren Wasseraustausch zum Hafen hin ermöglichen. Uns ermöglichen sie seit dem ein sorgenfreies Tauchen unter den Anglern/ unter der Mole!!!

Achtung: Das Tauchen im Sportboothafen ist VERBOTEN!!! Bitte bleibt unbedingt im Bereich zwischen Spundwand und Stahlpfeilern (senkrechte und schräge). LEBENSGEFAHR UND ÄRGER

Wer durch eine der ersten Öffnungen getaucht ist, hält sich zunächst links (linke Schulter an der Spundwand). Ihr gelangt so nach etwa 10 Metern in die Ecke, wo die Mole mit dem Land verbunden ist. Hier steht seit vielen Jahren eigentlich immer eine kleine Schule Franzosendorsche, oft auch Stichlinge in großer Zahl. 

Vorsicht beim Drehen, der Grund lässt sich sehr leicht aufwühlen. ÜBRIGENS, unter der Mole ist das Auftauchen jederzeit möglich, aber von den Seglern nicht gern gesehen. Bis zur Beplankung der Mole (da wo die Leute drauf rumlaufen) sind es 2m - also Platz genug.

Der Tauchgang führt weiter, jetzt rechte Schulter zur Spundwand, vorbei an bewachsenen Pfeilern und dem tollen Gefühl eines Wracktauchgangs! Da seit vielen Jahren mitunter riesige, Heringsschwärme im freien Wasser des Hafens vorbeiziehen, den Blick auch immer mal wieder dorthin schweifen lassen!!! Zur Mittagszeit lohnt sich der Blick nach oben, zu den Lichtspielen, die durch die Spalten der Eichenbohlen entstehen.

Am Ende der Mole angekommen, schwimmt Ihr um den quer zu Euch stehenden Molenkopf herum und befindet Euch sofort im WWW, dem World Wide Web, da auf der Außenseite des Molenkopfes die Unterwasser-Webcam installiert ist.

Nun befindet Ihr Euch schon im „BÜRO“, dem Platz, an dem wir seit ewigen Zeiten alles aufstellt haben, was sich im Laufe der Jahre so am Grund angefunden hat (Tische, Fahrräder etc. - schaut selbst!).

Ebenso habt Ihr schon das "Seeungeheuer", eine Installation eines Eckernförder Künstlers, passiert. Eine große Figur, die an einen Manta erinnert und mittlerweile zu einem Biotop bewachsen ist. Schräg über Euch befindet sich die erste Kette, die den Schwimmsteg sichert, der den Hafen gegen Norden vor Wellen schützt. Entlang dieser Kette kommt Ihr zum tiefsten Punkt dieses Tauchgangs (10 m) und gleichsam dem Umkehrpunkt, der von einem, leider nicht voll sichtbaren, Anker markiert ist.

Wenn beim Einstieg keine Angler auf der Mole zu sehen waren, kann man außen entlang der Mole (rechte Schulter an der Mole)  zurücktauchen - leider sind fast immer Angler vor Ort! Jedem sei, sein Hobby gegönnt.

Ein weiteres Highlight unseres Tauchspots ist das, von der Stadt Eckernförde errichtete, künstliche Riff.

Vom Einstieg aus müsst Ihr, relativ genau, einen 45° Kurs tauchen (NO). Zunächst führt der Weg über Seegras, bis dies spärlicher wird und der Grund langsam auf 6 m abfällt. Wer genau navigiert hat, sollte auf das "Dreigestirn" treffen, eine Installation eines Eckernförder Tauchschulbetreibers ;-) Diese erst seit 2016 bestehende Dreieckformation aus Kunststoffrohren in 6,5 m Tiefe, ist über und über mit Miesmuscheln und Seescheiden bedenkt. Mittlerweile auch das Zuhause für eine ganze Anzahl von verschiedenen Fischarten. Vom Dreigestirn sind es ca. 15 Meter (immer noch 45° Kurs) bis zum Riff.

Das künstliche Riff liegt zwischen 7m und 7,8m Tiefe und besteht aus topfartigen Betonteilen, die mehr schlecht als recht zu Türmen gestapelt, in einer Ost/West-Ausrichtung versenkt worden sind. Hier haben wir schon ALLES gesehen – Schweinswale, die einen sehr großen Dorschschwarm jagten; einen Delphin (äußerst selten); Seehasen; Nacktschnecken... Am besten hangelt man sich von Turm zu Turm, bleibt immer auf Sichtweite und wenn nix mehr kommt, dreht Ihr um und betrachtet das Ganze von der anderen Seite. Zurück geht es auf dem Umkehrkurs oder erst Richtung W 270°, um am Hang entlang zum Ausstieg zu gelangen.

Ein/Ausstieg wird Unterwasser von einer kleinen weißen Säule markiert, die etwa 2m vom Hangfuß senkrecht am Grund steht.